Team 2

Persönlicher elektronischer Tour-Assistent

Beschreibung der Institute und Unternehmen zu ihren nominierten Projekten

Was ist guidePORT?
guidePORT ist ein digitales, auf Funktechnik basierendes Besucherführungssystem, das eine vollkommen neue Art der persönlichen Besucherinformation ermöglicht. Es garantiert eine noch nicht da gewesene Freiheit und Benutzerfreundlichkeit für Besucher und Ausstellungsmacher.

Was ist das Besondere an guidePORT?
Vorteile für den Besucher: Schluss mit Endlosschleifen, Schluss mit festgelegten Routen, Schluss mit Zahlen eintippen - einfach frei erkunden! Alles, was der Besucher benötigt, um vollkommen Teil der Erlebniswelt zu werden, ist ein handlicher Empfänger mit bequemen Kopfhörern. Die Route bestimmt der Gast dabei selbst: Egal, welchen Weg er wählt oder in welchen Teil des Erlebnisparks es ihn zieht, wie ein persönlicher Begleiter übermittelt guidePORT stets die passenden Audioinformationen. Immer von Anfang an, für jeden Besucher individuell in seiner Sprache und auf dem gewählten Informationsniveau. Hinweise auf besondere Attraktionen, wie z.B. der Beginn einer Vorführung, erreichen ihn aktuell und direkt.

Vorteile für die Betreiber: Die Zukunft der Ausstellungsgestaltung beginnt schon heute! guidePORT ist so flexibel wie die Ideen der Ausstellungsmacher: Das gesamte System ist einfach durch neue Texte zu ergänzen, zu ändern und umzustellen oder um ganze Bereiche zu erweitern, zentral und im laufenden Betrieb. Neben der „klassischen“ Sprachwahl können unterschiedliche Informationsniveaus angeboten werden, z.B. speziell auf Kinder zugeschnittene Führungen. Als besonderes Feature ermöglicht guidePORT auch individuelle Führungen mit einem „echten“ Ausstellungsführer, wie es beispielsweise ein VIP-Besuch oder ein Presserundgang erforderlich machen können, oder Simultanübersetzungen einer Live-Veranstaltung.

Die Steuerung der Besucherströme wird für den Betreiber erheblich vereinfacht. Hinweise auf besondere Attraktionen oder Wartezeiten können für alle Besucher eingespielt werden oder selektiv in ausgesuchten Bereichen, in bestimmten Sprachen oder Niveaus. Je nach Besucherandrang können unterschiedliche Texte vorgehalten werden. Bei durchschnittlicher Besuchsfrequenz läuft die Normalversion, bei starkem Andrang eine „Stau vermeidende“ Kurzversion in einigen oder allen Bereichen.

Mit der guidePORT-Software lassen sich aus dem Empfänger Daten für die kontinuierliche Optimierung der Ausstellung auslesen: Welche Bereiche sind für den Besucher besonders interessant, wo rechnet sich das Aufstellen eines Erfrischungsstandes, wie wird der Souvenirshop angenommen? Attraktive Zusatznutzen sind mit dem System erstmalig realisierbar: Da sich der Empfänger „merken“ kann, welche Teile einer Ausstellung angesehen wurden, kann zum Beispiel dem Besucher einer Musiker-Ausstellung eine CD mit denjenigen Musiktiteln seines Idols überreicht werden, in die er während seines Rundgangs hineingehört hat.

Wie funktioniert das System?
Der Themenpark wird in „Audiozellen“ unterteilt, deren Anzahl nahezu beliebig erweiterbar ist. „Rückgrat“ des guidePORT-Systems ist ein handelsüblicher PC. Über ihn werden die für die jeweiligen Bereiche relevanten Texte, Musik etc. in sogenannten Zellsendern gespeichert. Live-Sound, z.B. von Shows, kann direkt eingebunden werden. Jeder Zellsender sendet „seine“ Informationen über Antennenmodule in seinen Bereich. Tritt ein Besucher mit seinem Empfänger in diesen Sendebereich, so lädt sich sein Gerät alle Toninformationen des Senders herunter. An bestimmten Punkten des Themenparks oder in der Nähe von Exponaten sind „Identifier“ angebracht, die eine Kennung aussenden. Nähert sich der Besucher einem solchen Identifier, spricht sein Empfänger auf die Kennung an und spielt automatisch die Toninformationen, die zum jeweiligen Exponat oder zum Abschnitt des Themenparks gehören.

Anders als bei Wireless-LAN-basierten Systemen reduziert sich bei guidePORT nicht die Übertragungsgeschwindigkeit, wenn viele Besucher anwesend sind. Die maximale Besucherzahl wird nur durch die Anzahl der Empfänger begrenzt. Auch im Falle eines Falles reagiert guidePORT absolut zuverlässig: Nach einem Stromausfall geht das System automatisch wieder „on air“.

Referenzprojekte
El Rey in Cancún (Mexiko), Regenwaldhaus in Hannover, Biosphäre in Postdam, Mystery Park in Interlaken (Schweiz), Ferrari Museum Maranello (Italien), British Museum (London), Biodome in Montreal (Kanada), Kansas International Museum in Topeka (USA) u.v.m.

Als einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen erzielte die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark im Jahr 2002 einen Umsatz von über EUR 229 Millionen. Der Exportanteil beträgt rund 80%. Insgesamt beschäftigt Sennheiser rund 1500 Mitarbeiter, davon 800 in Deutschland. Sennheiser operiert weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften in Frankreich, UK, Belgien, den Niederlanden, China, Singapur, Kanada, Mexiko und den USA.

Informationen und Kontakt zum Deutschen Zukunftspreis unter:
E-Mail: info@deutscher-zukunftspreis.de
Internet: www.deutscher-zukunftspreis.de


Das Vorschlagsrecht zum Deutschen Zukunftspreis obliegt den führenden deutschen Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Stiftungen.

Das Projekt „Der persönliche elektronische Tour-Assistent“ wurde vom Bundesverband der Deutschen Industrie vorgeschlagen.