25. Oktober 1999

Deutscher Zukunftspreis 1999 Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation

25. Oktober 1999

Am 7. Dezember 1999 verleiht Bundespräsident Johannes Rau den Deutschen Zukunftspreis - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation -.

Der mit großem Erfolg und breiter öffentlicher Resonanz vom ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog 1997 ins Leben gerufene Deutsche Zukunftspreis hat zum Ziel, die besondere Bedeutung von Spitzenleistungen in Wissenschaft und Technik für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Landes stärker ins öffentliche Bewußtsein zu bringen.

Denn, so Bundespräsident Johannes Rau: „Die Ergebnisse von Forschung und Entwicklung entscheiden maßgeblich über unsere Zukunft. Sie sind der Motor für gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Erneuerung und - damit nicht zuletzt - für die individuellen Perspektiven der Menschen in unserem Land.“

Der Deutsche Zukunftspreis zeichnet eine Einzelperson oder eine Personengruppe für eine hervorragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovation aus. Die gesicherte Anwendungsmöglichkeit, verbunden mit uneingeschränkter Marktfähigkeit sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen bei der Umsetzung - vornehmlich in Deutschland - sind herausragende Kennzeichen der prämierten Leistung.

Eine hochkarätige Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft bestimmt den Preisträger oder die Preisträgerin aus dem Kreis der Vorschläge, die von führenden deutschen Einrichtungen aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft eingereicht werden. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 500.000 DM dotiert.

Der Deutsche Zukunftspreis hat neben der Prämierung einer maßstabgebenden Innovation das Ziel, die Öffentlichkeit über die in Deutschland vorhandenen hervorragenden wissenschaftlichen und technischen Innovationspotentiale zu informieren.

Gemeinsam mit anderen Initiativen, die eine Brücke zwischen Wissenschaft, Forschung und der Wirtschaft bauen, weckt der Deutsche Zukunftspreis Neugier und Interesse und fördert das Verständnis für technologische Leistungen in unserer Gesellschaft.

Der Deutsche Zukunftspreis versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden staatlichen oder privaten Initiativen, sondern will deren Wirkung nach Kräften verstärken.

Bundespräsident Johannes Rau: „Die Entscheidung darüber, welche Wege wir gehen wollen und welche nicht, kann die Wissenschaft uns nicht abnehmen. Sie kann uns aber deutlich machen, was zu bedenken und was zu tun ist, wenn wir bewerten und entscheiden. Darum halte ich das intensive Gespräch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen anderen, die in unserer Gesellschaft Verantwortung tragen, für so wichtig.“

Die für den Deutschen Zukunftspreis 1999 nominierten Projekte zeigen erneut, dass die deutsche Forschung zu Spitzenleistungen imstande ist, komplexe wissenschaftliche Fragestellungen löst und sie in marktrelevante, zukunftsorientierte Produkte umsetzt.

Vier Kandidaten oder Teams hat die Jury für die „Endausscheidung“ ausgewählt, um deren Leistungen heute einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Am 7. Dezember 1999 tritt die Jury erneut zusammen und entscheidet über den Preisträger. Dieser erhält die Ehrung am gleichen Abend von Bundespräsident Johannes Rau im Rahmen einer Galaveranstaltung des ZDF im Deutschen Theater in Berlin.

Deutscher Zukunftspreis 1999
Gala-Veranstaltung des ZDF am Dienstag, 7. Dezember 1999, 20 Uhr
im Deutschen Theater in Berlin

Sendung der Gala zum Deutschen Zukunftspreis 1999
am Mittwoch, 8. Dezember 1999, 20 Uhr 15 im ZDF

Informationen/Ansprechpartner:
Markus Franke
Deutscher Zukunftspreis
Bundespräsidialamt
11010 Berlin
Tel.: 030 / 20 00-2126
Fax: 030 / 20 00-1912
E-Mail: markus.franke@bpra.bund.de
Internet: www.bundespraesident.de