10. Oktober 2000 - Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes

Deutscher Zukunftspreis 2000 Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation

10. Oktober 2000

Am 19. Oktober 2000 verleiht Bundespräsident Johannes Rau den Deutschen Zukunftspreis 2000 - in diesem Jahr auf der EXPO in Hannover.

Der Deutsche Zukunftspreis hat zum Ziel, die besondere Bedeutung von Spitzenleistungen in Wissenschaft und Technik für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Landes stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Denn, so Bundespräsident Johannes Rau: „Mehr denn je sind wir auf die Wissenschaften angewiesen und müssen sie fördern. Immer komplexer werden die Herausforderungen unserer Gegenwart. Wir werden sie nur bestehen, wenn wir unser Wissen ständig prüfen und erneuern, vermehren und weitergeben.“

Der Deutsche Zukunftspreis zeichnet eine Einzelperson oder eine Personengruppe für eine hervorragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovation aus. Die gesicherte Anwendungsmöglichkeit, verbunden mit uneingeschränkter Marktfähigkeit sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen bei der Umsetzung - vornehmlich in Deutschland - sind herausragende Kennzeichen der prämierten Leistung.

Eine hochkarätige Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft bestimmt den Preisträger aus dem Kreis der Vorschläge, die von führenden deutschen Einrichtungen aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft eingereicht werden. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 500.000 DM dotiert.

Der Deutsche Zukunftspreis hat neben der Prämierung einer maßstabgebenden Innovation das Ziel, eine breite Öffentlichkeit über die in Deutschland vorhandenen wissenschaftlichen und technischen Innovationspotentiale zu informieren.

Gemeinsam mit anderen Initiativen, die eine Brücke zwischen Wissenschaft, Forschung und der Wirtschaft bauen, weckt der Deutsche Zukunftspreis Neugier und Interesse und fördert das Verständnis für technologische Leistungen in unserer Gesellschaft.

Der Deutsche Zukunftspreis versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden staatlichen oder privaten Initiativen, sondern will deren Wirkung nach Kräften verstärken.

Bundespräsident Johannes Rau: „Die wichtigste gesellschaftliche Aufgabe bleibt nach meiner Überzeugung, Arbeitsplätze zu schaffen. Wir brauchen dazu ein Bündel an Initiativen, wir brauchen mehr Gründungen, mehr Spitzentechnik und mehr Investitionen in Bildung, Wissenschaft, und Forschung.

Immer mehr Fragestellungen lassen sich wegen ihrer Komplexität und Differenziertheit nicht mehr von einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen, sondern nur noch durch interdisziplinäres Zusammenwirken begreifen und lösen“.

Die für den Deutschen Zukunftspreis 2000 nominierten Projekte zeigen in besonderer Weise die Bandbreite und Vielfalt innovativer Ideen in Deutschland. Sie belegen, dass bei uns Spitzenleistungen erbracht und in marktrelevante, zukunftsorientierte Produkte umgesetzt werden.

Vier Kandidaten oder Teams hat die Jury für die „Endausscheidung“ ausgewählt, um deren hervorragende Leistungen heute einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Am 19. Oktober 2000 tritt die Jury erneut zusammen und entscheidet über den Preisträger. Dieser erhält die Ehrung am gleichen Abend von Bundespräsident Johannes Rau im Rahmen einer Veranstaltung im Deutschen Pavillon auf der EXPO 2000. Die Moderation der Präsentation „Deutscher Zukunftspreis 2000“ übernimmt Wolf von Lojewski.

Das ZDF strahlt am 20. Oktober 2000, um 22 Uhr 20 dazu eine Sondersendung aus.

Weiteres Material zum Preis, den Nominierten und den Preisträgern finden Sie auch unter
www.deutscher-zukunftspreis.de

Ansprechpartner:
Büro Deutscher Zukunftspreis,
Dr. Christiane A. Pudenz
Telefon: 089 / 21 09 61-27, Fax: 089 / 21 09 61-20.