19. Dezember 2006 - Gemeinsame Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes und des Deutschen Museums

Deutscher Zukunftspreis: Aus Ideen Erfolge machen

Am heutigen Abend eröffnet Bundespräsident Horst Köhler im Deutschen Museum in München die Dauerausstellung zu den preisgekrönten Projekten des Deutschen Zukunftspreises.

„Aus Ideen Erfolge machen. Für die Menschen. Für das Land“ – so lauten Titel und Leitmotiv der Ausstellung, deren festliche Eröffnung der Ausklang des Jubiläumsjahres des Deutschen Zukunftspreises ist, der in diesem Jahr zum 10. Mal vergeben wurde.

In einer Pressekonferenz erläuterten Ministerialdirektorin Cornelia Quennet-Thielen, Abteilungsleiterin im Bundespräsidialamt, der Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl und Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und Leiter der Geschäftsstelle des Deutschen Zukunftspreises, die Ziele, die die Projektpartner mit dem gemeinsamen Ausstellungsprojekt verfolgen.

„Der Bundespräsident versteht den Preis als Wegweiser in das Land der Ideen“, so Ministerialdirektorin Cornelia Quennet-Thielen, „und als Ansporn für größere Anstrengungen für Innovationen – Anstrengungen, die Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unternehmen müssen, wenn wir im internationalen Vergleich nicht zurückfallen, sondern vorne mit dabei sein wollen. Mit dem Deutschen Zukunftspreis will der Bundespräsident für ein innovationsfreundliches Klima in unserem Lande werben und gerade auch junge Menschen dazu motivieren, dem Beispiel der Preisträger zu folgen.“

Das ist auch das Ziel der neuen Dauerausstellung zum Deutschen Zukunftspreis im Deutschen Museum in München. Die Ausstellung stellt den Preis vor, erklärt die Bedeutung der ausgezeichneten Projekte und ist gleichzeitig „Hall of Fame“ der Preisträger.
Kein Ort eigne sich besser dafür als das Deutsche Museum, so Frau Quennet-Thielen weiter, dessen Auftrag es sei, Meisterwerke der Naturwissenschaft und Technik nicht nur zu präsentieren, sondern auch erlebbar zu machen. Bundespräsident Horst Köhler, der auch Ehrenpräsident des Deutschen Museums ist, sei mit seinem Wunsch, die Ausstellung hier einzurichten, auf große Aufgeschlossenheit gestoßen. Dafür gelte dem Museum und seinem Generaldirektor besonderer Dank.
Generaldirektor Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl hob in seinen Erläuterungen eine weitere Funktion der jetzt fertig gestellten Ausstellung hervor: „Die Entscheidung des Bundespräsidenten, mit der Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis eine „Hall of Fame des deutschen Erfindertums“ hier im Deutschen Museum einzurichten und damit begreifbar zu machen, unterstreicht die Bedeutung der Kommunikation von wissenschaftlichen Themen in die Öffentlichkeit. Hier wurde die Kommunikationsform eines naturwissenschaftlich-technischen Museums gewählt und so auch die Wichtigkeit dieses Mediums akzentuiert.“

Die Ausstellung im Deutschen Museum in München wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung deutscher Stiftungen und Unternehmen: der Deutschen Telekom Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung, der Robert Bosch GmbH und der Siemens AG, die zugleich zu den regulären Förderern des Deutschen Zukunftspreises gehören. Der Dank der Projektpartner gilt zudem weiteren Firmen, die den Bau der Ausstellung mit Materialien und technischer Ausstattung unterstützt haben und den Preisträgern, die Ideen und Exponate für die Ausstellung beigesteuert haben.

Hinweis:

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