04. Dezember 2013 - Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes

Bundespräsident Joachim Gauck verleiht den Deutschen Zukunftspreis 2013

Bundespräsident Joachim Gauck hat heute Abend (4. Dezember) die Entwickler des Projektes „Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung – produzieren mit Lichtblitzen“ mit dem Deutschen Zukunftspreis 2013 ausgezeichnet.

Die Forscher Dr. Jens König, Prof. Dr. Stefan Nolte und Dr. Dirk Sutter haben neuartige Laserquellen mit energiereichen, kurzen Pulsen und Produktionswerkzeuge für deren industrielle Anwendung geschaffen. Diese Form der Laserbearbeitung wirkt hoch konzentriert auf Materialien ein und ermöglicht dadurch eine höchst präzise und zuverlässige Bearbeitung unterschiedlichster Werkstoffe. Die Technologie zum Bohren, Mikrobearbeiten oder Schneiden wurde in die industrielle Fertigung von vielen verschiedenen Produkten überführt.

Der Bundespräsident ehrt mit der Auszeichnung herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen, die zu anwendungsreifen Produkten führen. Der Deutsche Zukunftspreis wurde in diesem Jahr zum 17. Mal vergeben und ist mit 250.000 Euro dotiert.

Licht war das bestimmende Thema des Abends, denn auch die weiteren Projekte der Endauswahl zeigen auf, dass die Innovationen in der Fotonik derzeit ein bedeutendes Element der industriellen Entwicklung in Deutschland sind.

Ebenfalls nominiert für den Deutschen Zukunftspreis waren:

Dipl.-Ing. Rainer Pätzel, Dr. Ralph Delmdahl und Dr. Kai Schmidt mit ihrem Projekt „Kristalline Schaltschichten für lebendige Displays – bye, bye, Pixel!“ und Prof. Dr. Wolfgang Schnick und Dr. Peter J. Schmidt mit ihren Arbeiten zu „Energiesparende Festkörperchemie - neue Materialien beleuchten die Welt“.

Sie wurden von Bundespräsident Joachim Gauck mit einer Urkunde geehrt.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.deutscher-zukunftspreis.de