06. November 2014 - Pressemitteilung des Deutschen Zukunftspreises

Spannende Entscheidung am 19. November:
Drei Teams in der Endrunde des Deutschen Zukunftspreises 2014

Am 19. November 2014 verleiht Bundespräsident Joachim Gauck den Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Drei Teams sind für die hochrangige Auszeichnung nominiert.

Wir stellen kurz die Nominierten im Video vor - hier Team 1: Dr. Niels Fertig, Dr. Andrea Brüggemann und Michael George stehen für das Projekt „Ionenkanalmessungen im Hochdurchsatz – vom Uni-Labor zum Global Player“.

Die drei nominierten Forscher schufen ein System, mit dem sich medizinische Wirkstoffe einfach und automatisiert aufspüren lassen: Die Roboterplattform „SyncroPatch“ ermöglicht es, viele Wirkstoff-Kandidaten parallel an Hunderten Zellen zu testen. Bislang dauert die Entwicklung eines neuen Arzneistoffs bis zu zwölf Jahre und kostet im Schnitt rund 800 Millionen Euro. Ein Grund ist die aufwendige und zeitraubende Untersuchung von Millionen potenziellen Wirkstoffen. Das neue System beschleunigt die Analysen und senkt die Kosten deutlich.

Die Entscheidung über die Preisträger wird die Jury, besetzt mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft, erst am 19. November fällen. Bei der Preisverleihung am Abend desselben Tages zeichnet Bundespräsident Joachim Gauck die Gewinner mit dem mit 250.000 Euro dotierten Preis aus.

Das ZDF überträgt die Veranstaltung am 19. November 2014, 22.15 Uhr, in seinem Programm, per Stream ist sie in der Mediathek des Deutschen Zukunftspreises und des ZDF zu finden.

Weitere Informationen zu den Nominierten, Bild- und Podcast- und Videomaterial zum Download finden Sie hier.